Fire_3

Aktuelles

Aktuelles der Jugendfeuerwehr Modau

clearpic

Heute war es wieder soweit, die Bezirksübung des Bezirk 4 der Jugendfeuerwehr!


Auch wenn das Wetter nicht perfekt war, so war dafür die Motivation der Jugendfeuerwehr Modau super. Heute Morgen machte sich die Jugendfeuerwehr mit dem Löschfahrzeug, dem Mannschaftstransportwagen, 2 Betreuern und 9 Jugendfeuerwehrmitgliedern auf Richtung Bereitstellungsplatz Feuerwehr Nieder Ramstadt. Ab 11 Uhr begann dann die große Action, mit dem Abrufen der einzelnen Jugendfeuerwehren machten sich jede Menge Feuerwehrfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn auf Richtung Firma Rea in Waschenbach. Mit jeder Menge Spaß wurde der fintive Brand schnell unter Kontrolle gebracht und konnte bekämpft werden. Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren aus dem Mühltal, eine tolle Übung!

clearpic

clearpic

Susanne Geibel ist Ober-Ramstadts neue Stadtjugendfeuerwehrwartin. Eine Frau aus dem Stadtteil Modau, noch dazu eine Quereinsteigerin – für Ober-Ramstadts Wehren ist das kein Problem.
 

OBER-RAMSTADT.
Bei Susanne Geibel aus Modau laufen die Fäden zusammen: Für die Jugendwehren und „Löschtiger“ in Ober-Ramstadt, den Stadtteilen Modau, Rohrbach und Wembach-Hahn ist sie als neue Jugendfeuerwehrwartin Koordinatorin und Ansprechpartnerin für insgesamt 58 Jugendliche – 44 Jungen und 14 Mädchen – und für die Kleinsten, die fast 20 „Löschtiger“.

Zum ersten Mal hat damit eine Frau, noch dazu eine aus einem Stadtteil, diese Aufgabe übernommen. „Für manche ältere Feuerwehrleute war die Entscheidung vielleicht überraschend“, sagt sie. Bei den jüngeren spiele es aber überhaupt keine Rolle mehr. Denn die Wehren in Ober-Ramstadt und den Stadtteilen arbeiteten schon seit Jahren eng zusammen. „Mein Lebensgefährte Gernot Eichner hat erst mal gelacht, als er hörte, dass ich den Posten übernehmen will“, erzählt die Sechsundvierzigjährige. Dann habe er es aber gut gefunden.

Kein Wunder, er ist schließlich der Vereinsvorsitzende der Modauer Wehr. Auch die Modauer Jugendwehr, die sie ein Jahr leitete, ist inzwischen beruhigt. „Die hatte Bedenken, dass ich dann nicht mehr ausreichend für sie da bin“, sagt sie. Das habe sich aber erledigt, weil sie dort einfach auf den Stellvertreterposten gerutscht ist.

Dass die Modauerin überhaupt bei der Feuerwehr ist, ist allerdings einigermaßen ungewöhnlich. „Ich bin eine typische Quereinsteigerin“, sagt sie. Als 2008 die „Löschtiger“ für sechs bis zehn Jahre alte Kinder gegründet wurden, fing sie ohne Vorkenntnisse als Betreuerin an.

Dass die Kleinen schon viel mehr über die Feuerwehr wussten, als sie selbst, fand Susanne Geibel damals „unglaublich“. „Dann wird es Zeit, dass du bei uns einen Grundlehrgang machst“, empfahl ihr Markus Müller, Modaus Wehrführer und stellvertretender Stadtbrandinspektor für Ober-Ramstadt.
Susanne Geibel kann sich durchsetzen

Also begann sie zu lernen, besuchte Lehrgänge auf Kreisebene und absolvierte dann Anfang 2013 den Gruppenführerlehrgang in Kassel. Keinen Gedanken verschwendet sie daran, dass das alles während ihrer Freizeit geschah: „Es hat mir richtig Spaß gemacht.“

Auch beruflich wollte die gelernte Industriekauffrau „noch einmal etwas Neues, vor allem ganz Anderes“ machen. Seit einem Jahr arbeitet sie in Roßdorfs Seniorenwohnanlage in der Altenpflege.

Sich selbst bezeichnet Susanne Geibel als „durchsetzungsfähig“ – auch bei den Feuerwehrkameraden. Daher sage sie schon mal: „Jungs, bis hierher, aber jetzt ist Stopp.“ Sie rede halt nicht lange, handele lieber. Wenn Susanne Geibel mal wirklich entspannen will, wurschtelt sie im Garten oder geht angeln: „Das ist wahnsinnig beruhigend.“

Quelle Text: Darmstädter Echo, Quelle Bild: Guido Schiek

clearpic
Jugendfeuerwehrwartin Susanne Geibel
clearpic

clearpic
Flyer Homepage Bezirksübung 05_04_2014
clearpic

clearpic

Jugendfeuerwehr Ober-Ramstadt/Modau erhält Qualitätsauszeichnung

Am Freitag (15.11.) wurde die Jugendfeuerwehr Modau im Rahmen einer Feierstunde mit dem Qualitätssiegel der Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg ausgezeichnet. Durch diese Auszeichnung kann sie sich ab jetzt qualifizierter Jugendfeuerwehrstandort nennen.

Als sechsten Teil der “Zukunftsschmiede Jugendfeuerwehr” hat die Kreisjugendfeuerwehr Darmstadt-Dieburg ein umfangreiches Qualitätssicherungsmodell für die Jugendarbeit ihrer Jugendfeuerwehren eingeführt. Zahlreiche Kriterien, vom Ausbildungsstand der Jugendbetreuer, über die Integration in die örtliche Gemeinschaft, bis zur attraktiven und sinnvollen Gestaltung der angesetzten Tätigkeiten müssen dafür erfüllt werden. Dies ist bundesweit einzigartig und zeigt die Qualität, über welche die Jugendfeuerwehren verfügen.

Bei seiner Ansprache ging Kreisjugendfeuerwehrwart Manuel Feick auf den Erfolg der ersten fünf Teile der Kampagne ein und ihre Auswirkung auf die Arbeit der Jugendfeuerwehren. "Was uns jetzt noch fehlt, ist der Verkauf unseres täglichen Handelns in der Bevölkerung". Mit diesem Modell kann ein qualitativer Standard für die Jugendarbeit geschaffen werden und die Bedeutung der Jugendfeuerwehr in der Gesellschaft etabliert werden. "Qualität und Sicherheit noch in vielen Jahren" will Feick so gewährleisten.

Mit der Auszeichnung wird der Jugendfeuerwehr Modau eine abwechslungsreiche und hochwertige Jugendarbeit bestätigt und dient als Garantie für Erziehungsberechtigten und Förderer. Sie berechtigt die Jugendfeuerwehr zur Verwendung des offiziellen Qualitätssiegels auf Briefbögen und das Anbringen der Plakette am Feuerwehrhaus vor Ort.

clearpic
quali verleihung Bild alle
clearpic
clearpic
 

© Freiwillige Feuerwehr Modau II Am Lohberg 47 II 64372 Ober-Ramstadt II 06154-58441

 

Online seit: 13.01.2004 || Zuletzt Aktualisiert am Sonntag, 27. August 2017